Osteopathie

 

Blutegeltherapie

Schon seit Jahrtausenden spielt die Behandlung mit Blutegeln (Hirudo medicinalis) in der Medizin eine Rolle. Für diese spezielle Behandlungsmethode werden sie in speziell konntrollierten Zuchtgewässern herangezogen, so dass sie keine Krankheitserreger übertragen können.

Der Speichel der Egel enthält viele Substanzen die eine fördernde Wirkung auf die Gesundheit des Menschen haben. Er wirkt unter anderem antibiotisch, entzündungshemmend und schmerzstillend. So entstehen bei der Anwendung mit Blutegeln nur leichte oder keine Bissschmerzen. Die wichtigste Wirksubstanz hierbei ist das Hirudin, das eine gerinnungshemmende Wirkung besitzt. Ein weiterer Wirkstoff, das Calin, bewirkt die circa 12 Stunden andauernde Reinigung der Wunde durch nachbluten. Es kommt zu dem bekannten sanften Aderlass. Dadurch wird der Weg für die wirksamen und heilsamen Substanzen vorbereitet.

So vielseitig wie die Substanzzusammensetzungen sind, sind auch die Einsatzmöglichkeiten der Blutegeltherapie. Häufige Anwendungsbereiche sind Entzündungen (z.B. Rheuma), Schmerzen sowie Tinnitus. Die Behandlung zeigt außerdem eine positive Wirkung bei Gefäßerkrankungen und lindert die Gelenkschmerzen bei Arthrose.

Ostehpathie